Schwerpunktfeuerwehr des Ilm-Kreises

Einsätze 2010

Einsatznummer: 39
Alarmzeit 08:00 Uhr – Einsatzdauer 8 Stunden

  • Die Feuerwehr Gehren musste nochmal nach Pennewitz um die Kameraden aus Pennewitz bei den Restlöscharbeiten zu unterstützen.
  • Gehren 19: 0/1
    Gehren 42: 1/8

Einsatznummer: 38
Alarmzeit 02:25 Uhr – Einsatzdauer 15 Stunden

  • Die Feuerwehr Pennewitz, Gehren und Königsee wurden zu einem Gebäudebrand bei der Tischlerei Weißleder in Pennewitz alarmiert. Bei Ankunft der ersten Kräfte stand die Tischlerei bereits in Vollbrand. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurden weitere umliegende Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen alarmiert. Da die TLF´s nicht direkt zur Einsatzstelle fahren konnten, wurde mit Hilfe des in Gehren stationierten SW 2000, eine lange Wegestrecke aufgebaut, die wiederum durch die im Pendelverkehr fahrenden Tanklöschfahrzeuge eingespeist wurde. Diese transportierten weiter benötigtes Löschwasser aus den Nachbargemeinden zum Unglücksort. Die Produktionsstätte mit Maschinen, das Materiallager, gefüllt mit Spanplatten, ein Bürogebäude und Garagen waren vom Brand betroffen. Aufgrund der hohen Brandlasten durch die Spanplatten und Gerätschaften, war es nicht einfach das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. 10 Propangasflaschen konnten gerade noch rechtzeitig geborgen werden. Mit einem massiven Angriff auf das Materiallager, konnte die Kontrolle über das Feuer errungen werden.
    Anschließend wurde ein riesiger Schaumteppich ausgebreitet. Insgesamt waren
    102 Kräfte im Einsatz.
    Zum Einsatz kamen die Feuerwehr Pennewitz, Gehren, Königsee, Langewiesen, Ilmenau, Gräfinau-Angstedt, Großbreitenbach, Stadtilm und Rottenbach.
  • Gehren 19: 1/1
    Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/8
    Gehren 63: 1/2
    Gehren 91: 1/1

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Einsatznummer: 37
Alarmzeit 15:25 Uhr – Einsatzdauer 45 Minuten

  • Zu einem Vku mit eingeklemmter Person kam es auf der L1047 zwischen Gehren und Möhrenbach. Eine Frau fuhr mit ihrem Auto in Richtung Gehren, kam dabei ins Rutschen und landete auf der Seite im Straßengraben. Da es Ihr nicht gelang sich aus ihrem Auto zu befreien, wurde die Feuerwehr Gehren alarmiert. Diese befreite Sie aus ihrer Lage.
  • Gehren 19: 1/3
    Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 0/3

Einsatznummer: 36
Alarmzeit 11:25 Uhr – Einsatzdauer 15 Minuten

  • Die Feuerwehr Gehren befand sich auf dem Weg zum NA7, um der Einladung der Tunnelbauer, anlässlich ihres Barbarafestes, nachzukommen.
    Bereits auf dem Weg staute sich der Verkehr. Ein Baum konnte der Schneelast nicht standhalten und fiel am Ortsausgang Möhrenbach in Richtung Hohe Tanne über die Straße. Der Baum wurde mittels Kettensäge zerschnitten und die Straße geräumt.
  • Gehren 19: 1/5

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Einsatznummer: 35
Alarmzeit 19:41 Uhr – Einsatzdauer 5 Stunden

  • In der Unteren Marktstraße ist ein LKW über einen hochstehenden Gullideckel gefahren. Der Deckel schlug nach oben und beschädigte den Tank. Etwa 700l Diesel sind in die Kanalisation gelaufen. Weitere 700l Diesel befanden sich noch in dem Tank, die abgepumpt werden mussten. Hierfür kam die Feuerwehr Ilmenau mit dem GW-G2 zum Einsatz. Die Straße wurde gereinigt und das Abschleppunternehmen bei der Bergung des LKW unterstützt.
  • Gehren 19: 1/5
    Gehren 23: 1/5
    Gehren 91: 1/2

Einsatznummer: 34
Alarmzeit 11:01 Uhr – Einsatzdauer 2 Stunden

  • Die Feuererwehr wurde zu einer Ölspur in der Ortslage Gehren und Möhrenbach gerufen.
    In Gehren waren folgende Straßen betroffen
    – Amtsstraße
    – Untere Marktstraße
    – Michael-Bach-Straße
    – Friedensstraße
    – Nidderau-Ring
    In Möhrenbach konnte keine Feststellung gemacht werden.
  • Gehren 19: 1/3
    Gehren 23: 1/1
    Gehren 91: 1/2

Einsatznummer: 33
Alarmzeit 09:15 Uhr – Einsatzdauer 10 Minuten

  • Die Feuerwehr wurde zu einer Rauchentwicklung am Pfarrhügel alarmiert. Der Einsatz wurde nach Verbindungsaufnahme mit der Leitstelle abgebrochen.
  • Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 32
Alarmzeit 21.02 Uhr – Einsatzdauer 2 Stunden

  • Am Abend des 1. Novembers kam es zu einer Kollision zweier PKW in der Langewiesener Straße. Die PKW kollidierten frontal, dabei wurde eine Straßenlaterne schwer beschädigt.
    Die Insassin eines Fahrzeugs wurde durch den Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Betriebsstoffe wurden durch die Kameraden gebunden und einem Abschleppunternehmen bei der Bergung der Fahrzeuge unterstützt.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/4
    Gehren 91: 1/2

Einsatznummer: 31
Alarmzeit 08.21 Uhr – Einsatzdauer 4 Stunden

  • Die alljährliche Kreisbrandmeisterbereichsübung fand in diesem Jahr auf dem Gelände der Firma MHS in Langewiesen statt. Simuliert wurden beispielsweise ein Gebäudebrand, der Brand eines Reifendepots sowie das Vorfinden einer eingeklemmten Person unter einem Container.
    Nach Abschluss der Übung fuhren alle Kameraden in Kolonne in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Gräfinau-Angstedt. Hier fand die Einsatzauswertung sowie das gemeinsame Mittag statt.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/5

Einsatznummer: 30
Alarmzeit 04:48 Uhr – Einsatzdauer 20 Minuten

  • Die Kameraden wurden zu einem Bungalowbrand alarmiert. Nach erster Rücksprache mit der Leitstelle, lag dieser die Information vor, dass der Bungalow in voller Ausdehnung brennt, des Weiteren sollten sich noch 2 Personen im Inneren des Brandobjekts befinden. Nach Ankunft an der Einsatzstelle und erster Lageerkundung konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich lediglich um angebranntes Essen auf dem Herd. Dieses wurde bereits durch den Bewohner abgelöscht.
  • Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 29
Alarmzeit 17:21 Uhr – Einsatzdauer 25 Minuten

  • Die Feuerwehr Gehren wurde zur Tragehilfe einer adipösen Patientin alarmiert. Weitere Kräfte waren der Notarzt Ilmenau und die Berufsfeuerwehr Erfurt mit einem Schwerlast-RTW.
  • Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 28
Alarmzeit 18:33 Uhr – Einsatzdauer 45 Minuten

  • Die Feuerwehren aus Gehren und Möhrenbach wurden zu einer Dieselspur in der Neuen Straße in Möhrenbach alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein starker Dieselgeruch wahrgenommen. Die Straße wurde kontrolliert und gereinigt.
  • Gehren 23: 1/6
    Gehren 91: 1/3

Einsatznummer: 27
Alarmzeit 10.23 Uhr – Einsatzdauer: ca. 1,5h

  • Die Feuerwehr Gehren wurde zur Unterstützung der Kräfte der Feuerwehr Möhrenbach alarmiert. Ein PKW hatte Diesel in der Ortslage von Möhrenbach verloren. Dieses wurde gebunden und die Straße gereinigt.
  • Gehren 19: 1/4
    Gehren 23: 0/1

Einsatznummer: 26
Alarmzeit 23.17 Uhr – Einsatzdauer: ca. 1h

  • In der Nacht des 23. September wurde die Feuerwehr zum Binden von Betriebsstoffen in der Ortslage alarmiert. Ein Fahrzeug hatte im Bereich der Oberen Marktstraße, Langewiesener Straße, bis hin zu einem Supermarktparkplatz, am Ortsausgang von Gehren, Öl verloren. Dieses wurde mit Hilfe von Ölbindemitteln gebunden und die Straße anschließend gereinigt.
  • Gehren 19: 1/4
    Gehren 23: 1/4

Einsatznummer: 25
Alarmzeit 9.24 Uhr – Einsatzdauer: ca. 2,5 Stunden

  • Nach einem Getriebeplatzer, eines mit Bitumen beladenen LKW, verlor dieser große Mengen Getriebeöl im Kreuzungsbereich der Arnstädter- und Bahnhofsstraße. Nur etwa 500 Meter von seinem Ziel kam der LKW zum Erliegen. Die Straße wurde abgesperrt und die Betriebsstoffe, mittels Ölbindemittel, gebunden und entfernt.
  • Gehren 23: 1/4
    Gehren 19: 1/3

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Einsatznummer: 24
Alarmzeit 21.02 Uhr – Einsatzdauer 3 Stunden

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am späten Freitagabend auf der Verbindungsstraße L1144 zwischen Gräfinau-Angstedt und Pennewitz.Gegen 21.02 Uhr ging der Alarm bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Gehren und Gräfinau-Angstedt ein.

Ein PKW kollidierte nach einem riskanten Überholmanöver mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Aufgrund des starken Aufpralls wurde das Auto des Unfallverursachers in den Graben geschleudert und der Fahrer massiv eingeklemmt. Mittels schwerem Rettungsgerät konnte die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreit werden, diese verstarb jedoch noch an der Unfallstelle. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die beiden Insassen des in Mitleidenschaft gezogenen PKW wurden schwer verletzt. Trotz des schweren Aufpralls blieb die Fahrgastzelle weitestgehend intakt, sodass diese ohne Einsatz von Schere oder Spreizer aus ihrem Fahrzeug befreit werden konnten. Sie wurden in nahegelegene Kliniken gebracht.

Aufgrund des eingegangenen Unfallstichworts von 3 eingeklemmten Schwerverletzten wurden auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Königsee mit ihrem Rettungssatz zur Einsatzstelle alarmiert. Sie konnten jedoch bereits auf dem Anfahrtsweg den Einsatz abbrechen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Im Einsatz waren:

  • Gehren 23: 1/5
  • Gehren 19: 1/4
  • Gehren 91: 1/2

Einsatznummer: 23
Alarmzeit 21:25 Uhr – Einsatzdauer 15 Minuten

  • Die Feuerwehr Gehren und Möhrenbach wurden zu einem Heckenbrand in der Neuen Straße in Möhrenbach alarmiert. Nach Ankunft der Kräfte aus Möhrenbach wurde gemeldet, dass es dich um ein nichtangemeldetes Lagerfeuer handelt und das Kräfte und Mittel ausreichen. Die Feuerwehr Gehren brach den Einsatz ab.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/6
    Gehren 63: 1/1

Einsatznummer: 22
Alarmzeit 18:12 Uhr – Einsatzdauer 1,5 Stunden

  • Die Feuerwehren Gehren und Langewiesen wurden zur Rettung eines verunfallten Bauarbeiters alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass ein Feuer in einer sich im Tunnel befindenden Baumaschine ausgebrochen war und mehrere Personen vermisst wurden. Der erste Angriffstrupp ging unter Atemschutz zur Menschenrettung vor, während sich die weiteren Kräfte um die Sicherstellung des Sicherheitstrupps, sowie die Brandbekämpfung kümmerten.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/5

Einsatznummer: 21
Alarmzeit 16:47 Uhr – Einsatzdauer 45 Minuten

  • Auf der L1047 zw. Gehren und Möhrenbach ereignete sich ein Verkehrsunfall.
    Beteiligt waren zwei PKW und ein LKW, dabei wurden mehrere Personen verletzt.
  • Gehren 19: 1/4
    Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 20
Alarmzeit 19:12 Uhr – Einsatzdauer 1,25 Stunden

  • Die Dieselspur verlief von der „Hohen Tanne“ durch die Ortslagen Möhrenbach, Gehren und Langewiesen.
  • Gehren 19: 1/3
    Gehren 23: 1/3
  • Weitere Kräfte im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Langewiesen, Möhrenbach sowie Helfer des Unternehmens „Tank & Umwelt“.

 

Einsatznummer: 19
Alarmzeit 17:19 Uhr – Einsatzdauer 1,25 Stunden

  • Die Feuerwehr Gehren und Jesuborn wurden zu einen Gebäudebrand bei der Firma KGM alarmiert, eine Person wurde vermisst. Der erste Angrifftrupp ging unter Atemschutz zur Menschenrettung vor, während sich die weiteren Kräfte um den Aufbau der Wasserversorgung sowie die Brandbekämpfung kümmerten.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/4
    Gehren 63: 1/2
    Jesuborn 47: 1/4

Einsatznummer: 18
Alarmzeit 02:43Uhr – Einsatzdauer 25 Minuten

  • Die Feuerwehr wurde zum BMA-Einlauf bei der Firma DURA alarmiert. Der betroffene Bereich wurde abgeklärt und die Anlage zurückgesetzt.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 42: 1/5

Einsatznummer: 17
Alarmzeit 17:20 Uhr – Einsatzdauer 15 Minuten

  • Die Feuerwehr wurde zu einer Ölspur im Bereich der Arnstädter Straße und der Bahnhofsstraße gerufen. Nach Ankunft der Kräfte konnte keine Feststellung gemacht werden. Der Einsatz wurde abgebrochen.
  • Gehren 19: 1/3
    Gehren 23: 1/3

Einsatznummer: 15
Alarmzeit 14:11 Uhr – Einsatzdauer 1,75 Stunden

  • In der Langewiesener Straße hat ein Kleintransporter aufgrund eines Motorplatzers sein Motoröl verloren. Das Öl wurde mit Bindemittel gebunden und anschließend die Straße gereinigt. Die Feuerwehr sicherte die Straße ab und half bei der Bergung des Fahrzeugs. Anschließend wurde die Straße an den Straßenbaulastträger übergeben.
  • Gehren 19: 1/3
    Gehren 23: 0/1

Einsatznummer: 14
Alarmzeit 14:12 Uhr – Einsatzdauer 1Stunde

  • Auf der Landstraße zw. Gehren und Gräfinau-Angstedt erreignete sich ein Verkehrsunfall. Personen wurden nicht verletzt. Dei Feuerwehr wurde gerufen um die Straße zu säubern und bei der Bergung des Fahrzeuges zu helfen.
  • Gehren 23: 1/4

Einsatznummer: 13
Alarmzeit 8:19 Uhr – Einsatzdauer 45 Minuten

  • Im Waldgebiet an der Schleusinger Straße oberhalb des Felsenkeller ist ein Spaziergänger gestürtzt und hat sich dabei eine Fraktur des Knöchels zugezogen. Die Feuerwehr musste mit einem geländegängigen Fahrzeug den Verletzten aus dem Wald zum Rettungswagen, der in der Schleusinger Straße stand, transportieren.
  • Gehren 11: 1/2
    Gehren 42: 1/3

Einsatznummer: 12
Alarmzeit 5.15 Uhr – Einsatzdauer 15 Minuten

  • Ein vermutlich angetrunkener Bürger löste gegen 05.15 Uhr die Sirene durch Betätigung des Handmelders aus. Es konnte Entwarnung gegeben werden, da es sich um eine böswillige Alarmierung handelte.

 

Einsatznummer: 11
Alarmzeit 21:03 Uhr – Einsatzdauer 30 Minuten

  • In der Brandstraße, Richtung ICE-Baustelle, war ein Baum in Richtung Straße gebrochen. Äste wurden mit Hilfe der Kettensäge beseitigt und durch die Kräfte an den Rand der Straße geräumt.
  • Gehren 42: 1/7

Einsatznummer: 10
Alarmzeit 19:57 Uhr – Einsatzdauer 30 Minuten

  • In der Schleusinger Straße hielt ein Baum den Windböen nicht stand. Die auf die Straße hängende Spitze der Fichte sowie große Äste wurden durch die Kameraden der Feuerwehr entfernt.
  • Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 9
Alarmzeit 19:40 Uhr – Einsatzdauer 30 Minuten

  • In der Großbreitenbacher Straße, nahe der Tankstelle, sollte ein Baum auf der Straße liegen. Nach Ankunft und Lageerkundung stellte sich heraus, dass es sich um ein Wasserfass handelte, dass von einem Hang hinabgerollt war und sich bereits im Straßengraben befand. Die Straße wurde bis zum Orteingang Möhrenbach abgefahren, es konnten keine weiteren Feststellungen gemacht werden.
  • Gehren 23: 1/5

Einsatznummer: 8
Alarmzeit 19:20 Uhr – Einsatzdauer 30 Minuten

  • Am Sonntagabend kam es durch Orkantief Xynthia auch in der Ortsalge von Gehren zu zahlreichen Sturmschäden. In der Schloßallee stürzte ein Baum auf die Straße und musste beseitigt werden.
  • Gehren 42: 1/4

Einsatznummer: 7
Alarmzeit 18:36 Uhr

KAMERADEN ZWISCHEN FEUER UND EIS

Es ist der 11. Februar 2010 als um 18.36 Uhr die Alarmierung bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gehren eingeht – „Achtung, Achtung! Einsatzalarm Florian Gehren, Gebäudebrand Esbachstraße“.

Das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Kunstglaswerks steht in Flammen, umliegend befinden sich zahlreiche Wohnhäuser. Gehrens Wehrleiter und sein Stellvertreter, befinden sich gerade auf dem Weg zu einer Beratung. Sie wenden und queren auf ihrem Rückweg das Brandobjekt, das sich nur einen Steinwurf vom Gerätehaus befindet. Der Dachstuhl des Gebäudes steht bereits voll in Flammen. Die Freiwilligen Wehren der Nachbarorte Gräfinau – Angstedt, Langewiesen und Ilmenau werden sofort nachalarmiert.

Während auf die unterstützenden Kräfte gewartet wird und die erste Lagemeldung des Einsatzleiters an die Leitstelle gegeben wird, beginnen die ersten Trupps des Gehrener TLF16/25 und LF8/6 mit den Löscharbeiten, als plötzlich die Meldung eingeht, dass noch 3 Jugendliche vermisst und in dem Gebäude vermutet werden. Nach sofortigem Innenangriff und Personensuche wird wenig später Entwarnung gegeben – es befinden sich keine Personen mehr im Brandobjekt.
Die Schneemassen auf dem brachen Gelände erschweren sämtliche Arbeiten, sodass kurzer Hand Gehrens Bauhof mit einem Radlader zur Stelle ist und die Fläche räumt um ein in Stellung bringen der DLK zu ermöglichen.

Unterdessen treffen auch die Kameraden der Feuerwehren Langewiesen, Gräfinau-Angstedt und Ilmenau ein. Nach Absprache mit dem Einsatzleiter wird die Drehleiter im Innenhof des Geländes in Stellung gebracht und ein Löschen von oben ermöglicht, die Einsatzkräfte aus Langewiesen unterstützen die Arbeiten. Gräfinau – Angstedt begibt sich an einen zweiten Angriffspunkt, an dem bereits ein Abschnittsleiter auf Sie wartet und die Arbeiten organisiert.

Aufgrund der ungeklärten Lage, in welchem Besitz sich das Gelände befindet, lagerten viele Jahre Flusssäure, Salzsäure und andere Chemikalien aus einstigen Produktionszeiten in einem, an das Brandobjekt angrenzenden ehemaligen Werksgebäude. Doch nach Eintreffen des örtlichen Bürgermeisters kann dieser, nach einigen Schrecksekunden, Entwarnung geben. Die Chemikalien wurden nur wenige Wochen zuvor durch eine Recyclingfirma beseitigt.

Die Löscharbeiten dauern an und das Wasser wird knapp. Gegen 22.30 Uhr sind die Wasservorräte der Stadt weitestgehen erschöpft. Das Dach und der darunter gelagerte Unrat Flammen immer wieder auf. Zudem behindert die Kälte alle Arbeiten der Kräfte und fordert große Leistungen von Mannschaft und Gerät. Gehrens SW 2000 muss eine lange Wegestrecke zu einem außerhalb liegenden Hydranten legen, um die Wasserversorgung vorerst zu sichern.

Die Einsatzleitung veranlasst unterdessen die Organisation von heißen Getränken und Essen und fordert die Alarmierung der Feuerwehren Plaue, Großbreitenbach, Wümbach, Jesuborn sowie Bücheloh, zur Sicherstellung ausreichender Atemschutzgeräteträger und unterstützenden Pumpen und veranlasst zudem die Durchsage einer Warnung im Radio – Anwohner sollten dringend Fenster und Türen geschlossen halten. In der Umgebung wohnende Bürger, Eltern und Freunde unterstützen die Arbeiten, indem Sie sich zusätzlich um ausreichend Essen und Getränke kümmern.
Die FF Bücheloh baut eine Wasserversorgung mit ihrem KLF-Th aus dem Teich, direkt an Gehrens Gerätehaus, auf. Nachdem bereits alle Wasservorräte des Ortes aufgebraucht sind, ist nun eine erneute Versorgung mit Wasser gewährleistet. Der GW-Mess der Feuerwehr Plaue unternimmt immer wieder Messungen der Luftbelastung im Ort, um die Bevölkerung zu schützen.

Das Feuer ist kaum unter Kontrolle zu bringen. Mehr als 5 Stunden dauern die Löscharbeitet bereits an. Zur Ablösung erschöpfter Kräfte werden die Freiwilligen Feuerwehren Möhrenbach und Pennewitz alarmiert. Schwarze Qualmwolken liegen noch immer über der Stadt und erst nachdem große Teile des Dachs heruntergebrannt sind und gezielt der Unrat abgelöscht werden kann, werden die Flammen allmählich geringer. Mittlerweile sind die Temperaturen auf bis -10°C gesunken und immer mehr Fahrzeuge, Pumpen und Geräte kommen an ihre Grenzen. Das kurzzeitige Schließen der Strahlrohre ist nicht möglich, sofort würden die Leitungen einfrieren.

Erst gegen 3 Uhr nachts können die ersten Wehren erschöpft in ihre Gerätehäuser abrücken. Allmählich werden weitere Wehren in ihren wahrlich verdienten Feierabend geschickt und eine Brandwache durch weitere Kräfte der Feuerwehr Langewiesen und Gehren gestellt. Der Einsatzleiter und seine Kräfte können erst am Freitagmorgen, gegen 9.30Uhr erschöpft den Einsatzort verlassen.

Am Nachmittag werden nochmals kleinere Glutnester durch Kameraden der ortsansässigen Wehr beseitigt und alle Fahrzeuge vollständig bestückt und einsatzbereit gemacht. Trotz widriger Umstände kam niemand zu Schaden und auch größere Schäden an Fahrzeugen oder Gerät blieben aus.

Die Brandursache bleibt bislang ungeklärt, die Kripo ermittelt.

Insgesamt waren 11 Freiwillige Feuerwehren mit 112 Mann über 13 Stunden lang im Einsatz.

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr – Fahrzeuge – Mannschaft
  • Gehren – TLF 16/25 – 1:5
  • Gehren – LF 8/6 – 1:8
  • Gehren – SW 2000Tr – 1:1
  • Ilmenau – DLK 23/12 – 1:2
  • Ilmenau – TLF 16/25 – 1:5
  • Ilmenau – ELW – 1:3
  • Ilmenau – MTW – 1:4
  • Gräfinau-Angstedt – LF 8 – 1:8
  • Gräfinau-Angstedt – MTW – 1:6
  • Langewiesen – LF 8/6 – 1:8
  • Langewiesen – TLF 20/24-Tr – 1:2
  • Langewiesen – MTW 1/8 – 1:4
  • Großbreitenbach – LF 16-TS – 1:8
  • Plaue – GW-Mess – 1:3
  • Plaue – RW1 – 1:2
  • Plaue – MTW – 1:4
  • Jesuborn – KLF-Th – 1:2
  • Wümbach – TSF-W – 1:5
  • Bücheloh – KLF-Th – 1:4
  • Möhrenbach – KLF-Th – 1:3
  • Pennewitz – KLF-Th – 1:4

Nochmals vielen Dank an alle beteiligten Kräfte und Helfer, die die Kameraden mit warmen Getränken versorgt haben!!!

 

Einsatznummer: 6
Alarmzeit 15.55 Uhr – Einsatzdauer 1 Stunde

  • Zu einem weiteren VKU mit eingeklemmter Person kam es zw. Pennewitz und Gräfinau-Angstedt. Ein PKW kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer konnte selbstständig das Fahrzeug verlassen. Die Beifahrerin musste aus ihrer Zwangslage befreit werden. Beide Insassen wurden ins Krankenhaus gebracht.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 19: 1/6

Einsatznummer: 5
Alarmzeit 15.35 Uhr – Einsatzdauer 20 Minuten

  • Die Feuerwehr Gehren und die Feuerwehr Pennewitz wurden zu einem VKU mit eingeklemmter Person zw. Jesuborn und Pennewitz alarmiert. Ein LKW kollidierte auf glatter Fahrbahn mit einem PKW. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt war, der Einsatz wurde abgebrochen.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 19: 1/6

Einsatznummer: 4
Alarmzeit 16.06 Uhr – Einsatzdauer 2,5 Stunden

  • Die Feuerwehr Gehren und die Feuerwehr Pennewitz wurden zu einem VKU mit eingeklemmter Person zw. Pennewitz und Gräfinau-Angstedt alarmiert. Ein PKW war mit einem Baum kollidiert. Die Fahrerin wurde schwer verletzt, für die Beifahrerin kam leider jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr brach daraufhin die Bergungsarbeiten ab bis Kripo und Staatsanwaltschaft vor Ort waren. Diese führten ihre Untersuchungen durch und etwa 2h später konnte mit der Bergung der Beifahrerin begonnen werden.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 19: 1/7

Einsatznummer: 3
Alarmzeit 23.47 Uhr – Einsatzdauer 45 Minuten

  • Der Fahrer eines Quad überschlug sich mit diesem in der Bergstraße Nord. Das Quad begrub ihn unter sich, so dass er sich nicht selbst befreien konnte. Der Fahrer war ohne Helm, jedoch mit Hausschuhen unterwegs. Er wurde für weitere Maßnahmen ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizeibericht wurde ein Alkoholwert von 3,05 Promille nachgewiesen.
  • Gehren 23: 1/5
  • Gehren 19: 1/3

Einsatznummer: 2
Alarmzeit 21.22 Uhr – Einsatzdauer 15 Minuten

  • Ein Bewohner der Unteren Marktstraße bemerkte Dieselgeruch in seinem Haus und alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Ursache war der vorangegangene Unfall zwischen LKW und Schneepflug. Die Feuerwehr kam zur Überprüfung vor Ort und gab Entwarnung.

Einsatznummer 1
Alarmzeit 17.58 Uhr – 1,5 Stunden

  • An der Ampelkreuzung kam es zu einem VKU zw. einem LKW (irischer Herkunft) und einem Fahrzeug des Winterdienstes. Ursache war die Missachtung der Ampelanlage eines der LKW-Fahrer. Der Schneepflug riss dem anderen LKW den Tank auf und etwa 300l Diesel verteilten sich auf der Straße. Diese konnten nur teilweise gebunden werden, da bereits ein Großteil in die Kanalisation eingetreten war. Um diesen Sachverhalt kümmerte sich daraufhin der Abwasserzweckverband.
  • Gehren 23: 1/5
    Gehren 19: 1/4
    Gehren 42: 1/3